«In den Kursen von venturelab haben wir mit der Unterstützung erstklassiger Experten nicht nur unser Geschäftsmodell erarbeitet, sondern die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.» Martin Bartholet, Celeteroton

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STAFF FINDER kündigt der Schwarzarbeit den Kampf an

STAFF FINDER ist die erste vollautomatische Plattform für temporäre Stundenarbeit in Gastronomie, Hotellerie, Event, Promotion, Logistik und Detailhandel. Arbeitgeber wie das KKL Luzern, Migros oder Ringier vertrauen bereits auf das Startup, das nach 1,5 Jahren bereits 17 neue Stellen geschaffen hat. Wir haben mit Mitgründer und venture leader Viktor Calabrò ein Interview geführt.

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Nach nur kurzer Zeit mit STAFF FINDER auf Erfolgs- und Wachstumskurs: Viktor Calabrò
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Die Planung, Rekrutierung, der Einsatz und die Abrechnung von kurzzeitigem Temporärpersonal war bisher ein ungelöstes Problem. Die Margen sind aufgrund der kurzen Einsatzdauer sehr klein und die Aufwände halten sich dabei für den gesamten Prozess auf gleichem Niveau, wie wenn der Arbeitnehmer monatelang arbeiten würde. Somit ist dieses Geschäft für die manuelle Abwicklung ungeeignet. Bisher ist ein Grossteil dieser Einsätze als Schwarzarbeit abgewickelt worden oder zumindest nicht gesetzes-/GAV-konform.

Perfekte Online-Plattform für Kurzzeitjobs
Um dieses Problem zu lösen und somit eine konsequente Abwicklung des Gesamtprozesses zu gewährleisten, unterhält STAFF FINDER eine Internet-Plattform, über die kurzfristige und kurzzeitige Arbeitseinsätze, wie z.B. ungeplante Krankheitsausfälle oder Auslastungsspitzen, effizient abgewickelt werden können. Dabei wird der gesamte Wertschöpfungsprozess eines Arbeitsverhältnisses von Stellenausschreibung, über Arbeitsvertrag bis hin zur Lohnauszahlung und Rechnungsstellung automatisiert abgewickelt. Wir haben dem Mitgründer Viktor Calabrò einige Fragen zu seinem neuem Startup geführt, das nach 1,5 Jahren bereits 17 Mitarbeiter zählt.

«Jobseiten gibt es im Internet ja bereits ein paar – was macht Eure Seite so innovativ und einzigartig?»
Viktor Calabrò: «Grundsätzlich machen wir ganz was anderes. Wir sind keine eigentliche Jobseite und eher mit einem Personalverleiher wie Manpower oder Adecco zu vergleichen. Wir bieten just-in-time Arbeitskräfte für kurzfristige und kurzzeitige Einsätze. Wir können also von einem Personalverleiher mit einer Spezialisierung auf Ausfallmanagement, Peak-Management sowie Task Outsourcing sprechen. Wir decken mit unserer Dienstleistung als einziger Anbieter den gesamten Prozess von der Planung bis zur Endabrechnung ab.»

«Viktor, STAFF FINDER ist bereits dein zweites Startup. Bist du aufgrund deines Umfelds in der Eventbranche auf diese Gründungsidee gekommen?»
Viktor Calabrò:«Die Idee zu STAFF FINDER wurde in der täglichen Abwicklung von Events geboren. Dies ist eines der Einsatzgebiete die unter diesem unglaublichen Kosten/Nutzen Ungleichgewicht leiden. Für ein Event 150 Personen für 1 Tag einzusetzen ist ein Kraftakt. Wir haben damals berechnet, dass uns ein Arbeitnehmer im Schnitt weit über 50 CHF pro Stunde (Vollkosten) gekostet hat und dies obwohl der Bruttolohn bei 25 CHF war…»

«Wirst du der Erlebnisagentur la folie als Inhaber weiterhin erhalten bleiben?»
Viktor Calabrò: «Ja. La folie ist ein solides Unternehmen, das auch ohne meine „tägliche“ Arbeit gute Ergebnisse erzielt. Ich werde mich daher vor allem auf das Controlling sowie die Unternehmensstrategie fokussieren. Sämtliche ausführende Aufgaben werden vom heutigen Team übernommen.»

«Welche Zielgruppe habt ihr mit STAFF FINDER im Visier?»
Viktor Calabrò: «Wir haben zwei Zielgruppen. Die erste Zielgruppe sind die Arbeitnehmer. Hier haben wir eine grosse Breite. Angefangen bei Freelancern über Studenten zu Personen welche einen Nebenjob ausüben bis zu Hausfrauen haben wir bei uns alles auf dem System. Wir haben also qualifizierte Fachpersonen aber auch Hilfspersonen die eingesetzt werden können. Die zweite Zielgruppe sind die Arbeitgeber. Hier konzentrieren wir uns aktuell auf Firmenkunden in der Gastronomie, Hotellerie, Event, Promotion, Logistik sowie im Detailhandel. Wir sehen jedoch, dass immer mehr Firmen von den Vorteilen des Task-Outsourcings profitieren und somit auch Office-Jobs oder andere dazu kommen.»
 
«Ist STAFF FINDER evtl. auch eine ideale Lösung für Startups, um Sachen outzusourcen?»
Viktor Calabrò: «STAFF FINDER ist gleichzeitig auch ein STAFF FINDER Kunde. Wir nutzen immer wieder die Möglichkeiten dieser aussergewöhnlichen Plattform selber und können so Aufgaben wie Reinigung, Umzug, Übersetzungen, Promotion u.v.m. kostengünstig und effizient lösen. Was bei uns funktioniert ist sicherlich auch bei anderen Startups möglich. Durch die konsequente Auslagerung von Aufgaben, welche nicht im Fokus liegen, können wir uns auf unser Business konzentrieren und viel produktiver sein. Ausserdem sparen wir so auch viel Geld, da unsere Arbeitszeit um einiges teurer ist, als wenn ich eine Hilfskraft ins Unternehmen bringe. Ob es eine ideale Lösung für Startups ist? Definitiv! Jedes Startup sollte die Ressourcen der Key-Personen sehr selektiv einsetzen. Die Verschwendung von wertvollen Stunden für Arbeiten welche andere kostengünstiger und meistens auch besser machen können ist tabu. Meistens verstecken sich viele Jungunternehmer hinter dem Berg von Aufgaben, welche nicht mit dem eigentlichen Business zu tun haben. So geht wertvolle Zeit für die Unternehmens-, Produkt- oder Kundenentwicklung verloren.»

«Was bzw. wann muss ein Arbeitgeber zahlen, wenn er über Euer Portal Mitarbeiter sucht?»
Viktor Calabrò: «Der Arbeitgeber zahlt nur bei Erfolg. Die Registrierung und Suche von Personen kostet nichts. Bei der Einstellung von Arbeitnehmern entsteht die Verpflichtung und somit Kosten. Neben den sowieso auftretenden Arbeitnehmerkosten (Bruttolohn + Sozialleistungen des Arbeitgebers) kommt ein Zuschlag für alle STAFF FINDER Dienstleistungen dazu. Mit diesem Zuschlag finanzieren wir die Systemnutzung, die Rekrutierung, die Administration, die Abwicklung u.v.m. Arbeitgeber die eine saubere Vollkostenkalkulation führen, erkennen schnell das eine eigene Abwicklung unmöglich kostengünstiger gemacht werden kann. Bei vielen Kunden haben wir eine Optimierung der Vollkosten von bis zu 80 % erreicht.»

«Soll das Jobangebot auf die genannten Branchen beschränkt bleiben oder wollt ihr in Zukunft auch den genialen Informatiker bedienen, der freischaffend ist und so temporäre Aufträge bekommt?»
Viktor Calabrò: «Die heute abgedeckten Branchen sind Gastronomie, Hotellerie, Event, Promotion, Logistik und Detailhandel. Eine geografische Ausbreitung ist sicherlich prioritär (momentan sind wir gerade an einer Ausbreitung in die W-CH). Auszuschliessen ist es nicht, dass wir in Zukunft weitere Branchen dazu nehmen können. Wir gehen jedoch davon aus, dass Informatiker noch lange nicht über unser System abgewickelt werden.»

«Kann ich die Jobs selbst raussuchen oder muss ich warten, bis ein Arbeitgeber auf mich zukommt?»
Viktor Calabrò: «Wie effizient ist es für einen Arbeitnehmer, wenn er stundenlang einen Job suchen muss, der dann nur ein Tag dauert? Nicht sehr effizient! Wir leben daher nach dem Motto: „Suche nicht länger, lass dich finden.“. Nach der Eingabe der Profildaten und Präferenzen bekommt der Arbeitnehmer ganz ohne weitere Aufwände passende Jobangebote direkt auf sein Mail.»

«Damit die Seite „brummt“ braucht ihr viel Traffic und einen hohen Bekanntheitskreis. Wie löst Ihr dieses Problem als Jungunternehmen?»
Viktor Calabrò: «Wir konnten bereits über 8500 Arbeitnehmer und über 400 Arbeitgeber auf unser System bringen. Wie? Facebook, Mund-zu-Mund und Partnerschaften sei Dank. Social Media ist für unser Produkt ein wichtiges Tool für die Akquise von Arbeitnehmern. Wir stecken viel Arbeit in unsere Community und werden durch mehr als 700-800 Neuanmeldungen über Facebook pro Monat belohnt.»

«Wann hast du dich in der Zeit als Jungunternehmerleben einmal richtig verschätzt?»
Viktor Calabrò: «Immer wieder. Jungunternehmer sind oft Pioniere welche ohne Geld und somit mit wenig Support und Erfahrung ein Abenteuer starten. Verschätzen ist einfach „part of the deal“. Wichtig ist es dabei, einfach schnell zu erkennen, wo man sich verschätzt und konsequent diese Punkte zu verbessern. Ausserdem ist ein gesundes Risikomanagement überlebenswichtig.»

«Herzlichen Dank, Viktor. Dann wünschen wir dir jederzeit eine gesunde Portion Risiko und weiterhin viel Erfolg.»


Weiterführende Links
Webseite von STAFF FINDER
 

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