Bern, 26. Oktober (Medienmitteilung). Das neue Start-up Trainingsprogramm «CTI Entrepreneurship» der Kommission für Technologie und Innovation KTI ist auf Kurs: Diese Woche wurden drei Konsortien bestimmt, die ab 2013 für die Module «Business Creation» (Modul 3) sowie «Business Development» (Modul 4) verantwortlich sein werden.
Mitte 2012 hat die Kommission für Technologie und Innovation KTI ihre Kurse für Gründer und Startup-Unternehmer neu ausgeschrieben. Das Resultat stellt eine Öffnung gegenüber regionalen Anbietern aus dem Hochschul- und Förderumfeld dar.
Am modularen Aufbau ihres Trainingsprogramms für die Initianten von wissensbasierten Jungfirmen hält die KTI weiterhin fest: Unter dem Dach des neugeschaffenen Programms «CTI Entrepreneurship» werden deshalb auch in Zukunft Sensibilisierungsveranstaltungen und Semesterkurse an den Schweizer Hochschulen (Module 1 + 2) sowie fünftägige Kurse zu den Themen «Business Creation» und «Business Development» (Module 3+4) angeboten.
Die Module 1+2 werden 2013 wie bis anhin vom Institut für Jungunternehmen IFJ unter der Marke «venturelab» ausgerichtet. Die Leitung der Module 3 + 4 wird hingegen neu an drei regionale Konsortien vergeben.
Folgende drei Konsortien wurden berücksichtigt:
Zürich/Ostschweiz
Leitung: Technopark Academy Zürich. Mitglieder: ETHZ, Universität Zürich, ZHAW, EMPA, Universität St. Gallen, FH St. Gallen, Startfeld, HTW Chur, Uni Lichtenstein sowie andere Organisationen.
Mittelland/Bern
Leitung: Fachhochschule Nordwestschweiz. Mitglieder: Universität Bern, Berner Fachhochschule, Hochschule Luzern, BaseCamp4 HighTech, InnoBE sowie andere Organisationen.
Westschweiz
Leitung: Parc Scientifique EPFL. Mitglieder: EPFL, Uni Lausanne, Ecole HôtelièreLausanne, Genilem sowie andere Organisationen. Die operative Führung der Konsortien übernimmt eine der beteiligten Institutionen; jeweils jene, die auch für die Steuerung und Koordination der Aktivitäten verantwortlich ist.
Mit der nun stattfindenden Neukonzeption vollzieht die KTI einen Wechsel der Supportphilosophie; und zwar vom Top-Down- zum Bottom-up-Ansatz. «Wir suchten regionale Partner, die in ihrem jeweiligen Ökosystem stark verankert sind», erklärt KTI-Präsident Walter Steinlin.
Über das Beziehungs- und Kontaktnetz der Konsortialmitglieder soll vor allem die Rekrutierung von geeigneten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft optimiert werden. Einhergehend zu der Neuausrichtung bauen die KTI und deren Partner das Angebot aus: Einerseits mit der Bildung der Region Mitteland/ Bern; anderseits mit einer Ausweitung des Kursangebots. Die Module 3+4 werden neu auch in Bern, Olten und Genf angeboten – zusätzlich zu den bestehenden Kursorten Zürich und Lausanne. Dies erfolgt mit dem erklärten Ziel, das Programm in seinen drei zentralen Stossrichtungen – Schulung, Begleitung und Betreuung von ambitionierten Gründern – weiter zu stärken.
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Koordiniert wird das Programm CTI Entrepreneurship über ein neugeschaffenes Portal: Die Online-Plattform wird als Schaufenster für die regionalen Anbieter sowie als Anmelde- und Registrationsplattform für interessierte Gründer und Jungunternehmer dienen. Aufgeschaltet wird die Website im Januar 2013. Die Kurse werden ab dem Frühjahr 2013 durchgeführt.