Die Zukunft ist digital: 25 Jahre IFJ zu Gast in der PostFinance Arena Bern

Wir sind noch immer in Feierlaune und waren bei unserem Partner in der PostFinance Arena zu Gast in Bern. Beim zweiten IFJ Jubiläumsevent machte uns Referent Stefan Meier mit unschlagbaren Tipps bereit für die Zukunft des Schweizer Onlinehandels und der zweite Gewinner der insgesamt fünf Firmengründungen wurde erkoren.

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Praktische Infos to go für die Gäste
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Simon May übergab den Spezialisten für den Business Navigator und AbaWeb das Wort
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Referent Stefan Meier führt in die Welt des Onlinehandels ein
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Unser Networking-Apéro im Anschluss

An einem schönen Sommerabend in Bern: während die einen den lauen Spätsommerabend geniessen, machen sich im Innern der PostFinance Arena die Hockey-Cracks von Morgen bereit für den bevorstehenden Winter. Und mittendrin treffen sich über 50 interessierte JungunternehmerInnen, um mit uns das 25-jährige Bestehen zu feiern und natürlich mehr von Stefan Meier, Leiter E-Commerce bei der Post CH AG und Dozent für E-Business am Swiss Marketing Institute, zu erfahren. Nach der Begrüssung durch Simon May vom IFJ und Bernhard Christen von PostFinance, boten unsere AbaWeb und Business Navigator Experten eine charmante Einführung in die Business Softwares, die das Leben von Jungunternehmen massiv erleichtern können. Unser Keynote Speaker Stefan Meier verriet im Anschluss seine Tipps und Tricks in Sachen E-Commerce.

Fakten, Fakten, Fakten: Paradiesische Zustände in der Schweiz
Stefan Meier machte gleich zu Beginn klar: Wer im Onlinebusiness erfolgreich sein will, muss die aktuellen Trends in der Schweiz verfolgen und ein paar Fakten kennen: Die Schweizer Rahmenbedingungen für E-Commerce sind fast schon paradiesisch. Mehr als 70% der Haushalte haben einen Internet-Anschluss. 66% greifen mobil auf das Internet zu. Als ob das nicht genug wäre: Unglaubliche 84% der CH-Internetnutzer kaufen online ein, dass sind über 5.3 Mio. Online-Shopper jeden Alters. Der typische Durchschnittsschweizer bestellt im Jahr sechs Produkte bei einem Versandunternehmen für rund CHF 1‘700. Die Fakten sprechen für sich: der Handel wandelt sich massiv. E-Commerce legt im Vergleich zum Detailhandel stark zu. Online werden neben Multimedia, Kleidung und Möbel auch Lebensmittel gekauft. Die Bereiche Home/Living, Health/Beauty und Spielwaren haben dabei ein enormes Entwicklungspotenzial. Grund genug für unsere Jungunternehmen hier durchzustarten.

Multichanneling ist Alltag, die Zukunft crossmedial
Zu Beginn müssen E-Commerce Startups erst mal online von den Verbrauchern gefunden werden. Und nicht nur das, wollen sie on- sowie offline durchstarten, rät Stefan Meier die gleichen Preise auf allen Kanälen anzubieten und die Möglichkeit Gutscheine überall einlösen zu können. Wir leben in einer Multi-Screen Welt. „Multichanneling“, die Nutzung von on- und offline Kommunikationsmitteln, ist Alltag für die Verbraucher, die Zukunft demzufolge crossmedial. Für Jungunternehmen heisst das, die verschiedenen Kanäle im Auge zu behalten und ihre Angebot darauf abzustimmen. Was E-Commerce Unternehmen erfolgreich macht, ist natürlich ein attraktiver E-Shop. Wie man es gleich zu Beginn richtig anstellt, ist hier zusammengefasst:

  • Konzeption und Inbetriebnahme: schlanke Standardlösung oder multifunktionaler High-end E-Shop
  • Responsive Design: Darstellung passt sich an die Bildschirmgrösse des Endkunden an
  • Webshop Apps: für alle gängigen Plattformen
  • Content Management: damit alle Inhalte aktuell sind
Am Ende des Vortrages machte Stefan Maier mit diesen sechs Tipps klar, worauf es beim E-Commerce ankommt:

  1. Wahl der verschiedenen Produkte und Services immer konsequent an der Zielgruppe ausrichten
  2. Der E-Shop ist zentral und sollte entsprechend sorgfältig und strategisch aufgebaut werden
  3. Stetige Kundenorientierung und somit maximale Kunden-Convenience führt zu maximaler Kundenbindung (‘Qualität ist, wenn der Kunde wiederkommt und nicht das Produkt’)
  4. Die richtige Konzeption und Umsetzung der Prozesse und der IT-Infrastruktur ist ein entscheidender Kosten- und Erfolgsfaktor und muss entsprechend gewichtet werden
  5. Bei Unsicherheiten und fehlendem Know How externe Spezialisten involvieren und konsultieren
  6. Testen, testen, testen…Optimieren, optimieren, optimieren…

Bevor wir zum spannenden Networking übergingen, wartete das Publikum gespannt auf die Verlosung der zweiten Firmengründung. Der glückliche Gewinner ist Beat Flück mit seinem Startup Projectworld. Im Interview erfährt man mehr, wie sein Unternehmensstart geklappt hat. Wie immer bot auch unser erster Startimpuls-Spezialanlass eine ideale Plattform für Networking, die alle Teilnehmenden nutzten, um neue Kontakte in angenehmer Atmosphäre und bei bester Verpflegung zu knüpfen.

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